Erstes Apple Keynote 2016

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Unsere Freunde von areamobile  haben schön zusammen gefasst was ihr aus der Apple Produktpräsentation mitnehmen müsst.

 

 

Die 10 wichtigsten Ankündigungen der Apple-Keynote

iPhone SE und das neue iPad Pro waren die Protagonisten der Apple-Keynote am gestrigen Abend in Cupertino. Doch es gab noch weitere wichtige Ankündigungen von Apple, die fast beiläufig oder gar nicht explizit auf der Bühen erfolgten – etwa zur Apple-SIM im iPad, zur Freischaltung von Voice over LTE im Telekom-Netz fürs iPhone und mehr. Wir fassen die Highlights der Apple-Keynote zusammen.

iPhone SE, iPad Pro und mehr: Die 10 wichtigsten Ankündigungen der Apple-Keynote

Neue Apple-Produkte | (c) Apple / AM

Neben iPhone SE und iPad Pro 9.7 gab es weitere wichtige Ankündigungen auf der gestrigen Apple-Keynote in Cupertino: Apple-Chef Tim Cook und seine Kollegen nutzten auch die Gelegenheit, sich als innovatives und verantwortungsvoll handelndes Unternehmen darzustellen, und um Neuerungen rund um Apple-SIM, Voice over LTE oder Gesundheits-Apps vorzustellen.

iPhone SE: Apple wendet sich vernachlässigtem Markt-Segment zu

Mit dem neuen iPhone SE geht Apple ein zuletzt von fast allen Smartphone-Herstellern arg vernachlässigtes Markt-Segment an: das der handlichen Smartphone-Modelle mit einer Display-Größe um die 4 Zoll und einer guten Kamera. Das iPhone SE kommt im Größenformat und im – etwas verfeinerten – Design des Vorgängermodells iPhone 5S, das ab sofort nicht mehr erhältlich ist. Das neue Gerät bietet aber teilweise Hardware, die auch im iPhone 6S (Plus) zum Einsatz kommt: A9-Prozessor mit M9-Motion-Prozessor, NFC-Unterstützung für Apple Pay sowie eine 12-Megapixel-Hauptkamera mit Fokus-Pixel-Technologie, 4K-Videoaufnahmen und Live-Photos-Unterstützung.

Günstig ist das iPhone SE allerdings nicht: 489 Euro kostet die 16-Gigabyte-Variante, 589 Euro fallen für die 64-Gigabyte-Ausführung an. Vorbestellt werden kann das neue 4-Zoll-iPhone ab kommenden Donnerstag, 24. März. Der reguläre Verkaufsstart erfolgt eine Woche später. Nähere Informationen zum iPhone SE findet ihr in unserer Meldung zum Apple-Smartphone und im Datenblatt.

iPad Pro 9.7: Größenformat wie iPad Air 2, Hardware-Leistung wie iPad Pro 12.9

Das neue iPad Pro ist eine kleinere und leichtere Variante des im vergangenen Jahr gelaunchten 12,9-Zoll-Tablets mit Pro-Lautsprechersystem, Stiftbedienung und ansteckbarer Tastatur. Das neue Gerät ist wie die Modelle der iPad-Air-Reihe 9,7 Zoll groß, bietet aber mit A9X- und M9-Motion-Prozessor, 12-Megapixel-Hauptkamera mit Fokus-Pixel-Technologie für schnelles Scharfstellen und 5-Megapixel-Facetime-Kamera sowie den vier Lautsprechern stärkere Hardware. Dank Apple-Pencil-Unterstützung und einem Smart Connector zum Anschließen einer optional erhältlichen Hardware-Tastatur eignet sich das Gerät auch zum Arbeiten unterwegs.

Das Display des iPad Pro 9.7 ist heller und reflektionsärmer als der Bildschirm des iPad Air 2, deckt einen größeren Farbraum ab und sorgt laut Apple durch eine dynamische Anpassung des Weißabgleichs auf dem Display mit dem Umgebungslicht für eine natürlichere, präzisere Betrachtungserfahrung.

Das neue iPad Pro ist ab kommenden Donnerstag vorbestellbar und ab 31. März verfügbar. Die Preise für das in verschiedenen Farb-, Speicher- und Konnektivitätsvarianten zur Auswahl stehenden 9,7-Zoll-Tablets betragen zwischen 689 und 1.199 Euro. Größte Speicherkapazität des iPad Pro im 9,7-Zoll und im 12,9-Zoll-Format ist übrigens – wie gestern bereits berichtet – künftig 256 GB. Mehr über das neue iPad Pro 9.7 erfahrt ihr über unsere Tablet-Seite und im Tablet-Vergleich mit iPad Pro 12.9 und iPad Air 2.

Einstiegspreis der Apple Watch sinkt um 50 Euro

Apple senkt den Einstiegspreis für die Apple Watch: Ab sofort kostet die Apple Watch Sport 349 Euro in der 38-Millimeter-Variante oder 399 Euro in der 42-Millimeter-Größe. Auf dem Keynote-Event in Cupertino präsentierte Apple auch neue Armbänder für die Apple Watch, darunter ein schwarzes Milanaise-Band für 230 Euro und ein Nylon-Armband in kräftigen Farbtönen – Schwarz, Gold-Rot, Gold-Blau, Pink, Blau oder Grau – für knapp 60 Euro. Mit dem jetzt verfügbaren Update auf Watch OS 2.2 können zudem mehrere Apple Watch mit einem iPhone gekoppelt werden.

Update auf iOS 9.3 bringt augenschonenden Nachtmodus auf iPhone und iPad

Mit dem Update auf iOS 9.3 behebt Apple Schwachstellen im System wie den 1970-Datums-Bug und eine Sicherheitslücke in der iMessage-Verschlüsselung. Außerdem liefert der Hersteller neue Funktionen für das iPhone, das iPad und den iPod Touch aus. Dazu gehören beispielsweise ein Passwort- und Verschlüsselungs-Schutz für Notizen sowie ein “Night Shift” genannter Nachtmodus zur automatischen Verringerung des blauen Display-Lichts, wenn es dunkel wird. Night Shift verwendet die Uhr und die Ortungsdienste der kompatiblen iOS-Geräte, um automatisch die Farben des Displays anzupassen: Nach Einbruch der Dunkelheit wechselt es ins wärmere Farbspektrum und soll dem Anwender so zu einem besseren Schlaf verhelfen.

Update auf iOS 9.3 | (c) AppleUpdate auf iOS 9.3 | (c) Apple

Das Update auf iOS 9.3 ist für folgende Geräte verfügbar: iPhone 6S Plus, iPhone 6S, iPhone 6 Plus, iPhone 6, iPhone 5S, iPhone 5C, iPhone 5, iPhone 4S, iPad Pro, iPad Air 2, iPad Air, iPad 4, iPad 3, iPad 2, iPad Mini 4, iPad Mini 3, iPad Mini 2.

Voice over LTE für iPhone-Nutzer mit Telekom-SIM-Karte

Mit dem Update auf iOS 9.3 kommen auch neue Netzbetreiber-Einstellungen auf iPhone 6S (Plus) und iPhone 6 (Plus). Nutzer mit einer geeigneten Telekom-SIM-Karte können dadurch ab sofort Voice over LTE (VoLTE) auf ihrem Apple-Smartphone nutzen. Die LTE-Telefonie bietet schnellere Rufaufbauzeiten und bessere Sprachqualität als beim Telefonieren über das UMTS- oder GSM-Netz. Den entsprechende Option “Sprache und Daten” findet sich in den Systemeinstellungen unter “Mobiles Netz – Datenoptionen – LTE aktivieren”.

Mit iOS 9.3 wird das iPhone VoLTE-tauglich im Telekom-Netz | (c) AreamobileMit iOS 9.3 wird das iPhone VoLTE-tauglich im Telekom-Netz | (c) Areamobile

iPad Pro 9.7 kommt mit integrierter Apple-SIM

Apple liefert die mobilfunkfähigen Versionen des iPad Pro 9.7 in Deutschland mit einer fest eingebauten Apple-SIM aus. Darüber können die Anwender des neuen Tablet-Modells teilweise spontan Datentarife für das mobile Internet auswählen, die für über 100 Länder und Regionen bereitstehen. Zu den sechs Mobilfunkpartnern von Apple für die integrierte SIM-Karte gehört auch die Deutsche Telekom. Wer das neue iPad Pro bei einem Mobilfunkanbieter erwirbt, kann das Gerät mit deaktivierter Apple-SIM und mit einer eingelegten Nano-SIM-Karte des jeweiligen Anbieters ausgehändigt bekommen. Die Apple-SIM funktioniert auch mit den Wifi+Cellular-Versionen von iPad Pro, iPad Air 2, iPad Mini 4 und iPad Mini 3 – hier ist aber nicht von “integrierter Apple-SIM” die Rede, sondern von “inklusive Apple-SIM” oder “Apple-SIM kompatibel”.

Technisch basiert die seit Juli 2015 verfügbare Apple-SIM für die spontane Provider- und Tarifwahl auf der sogenannten eSIM, die auch von der Telekom gefördert wird. Nähere Informationen dazu stehen auf der Apple-Website.

TV OS 9.2: Siri hilft bei Suche nach Filmen und Serien

Apple hat die neue Betriebssystemversion 9.2 für Apple TV veröffentlicht. Wichtigste Neuerung ist die Möglichkeit, über den Sprachassistenten Siri Suchanfragen nach Filmen oder Serien zu diktieren. Nutzer können unter TV OS 9.2 außerdem Inhalte auf dem Homescreen in Ordnern sortieren und auf die iCloud-Foto-Mediathek zugreifen.

Thema Umwelt: Roboter Liam zerlegt alte iPhone fürs Recycling

Apple arbeitet an einem neuen Recycling-Projekt: Der vom Smartphone-Hersteller entwickelte Roboter Liam nimmt ausgediente iPhone Stück für Stück auseinander und sortiert die einzelnen Komponenten, so dass wiederverwendbare Materialien leichter recycelt werden können. Apple betonte auf der Keynote, wie wichtig das Unternehmen seine Verantwortung in Sachen Umweltschutz nimmt. 93 Prozent des eigenen Energiebedarfs bezieht Apple nach eigenen Angaben aus erneuerbaren Energien.

CareKit: Patienten kontrollieren eigenen Gesundheitszustand per App

Apple hat mit CareKit ein neues Software-Framework angekündigt. Entwickler sollen damit iPhone-Apps programmieren, die es den Anwendern erleichtern sollen, ihren eigenen Gesundheitszustand aktiv zu verwalten, d.h. den Überblick über Behandlungspläne zu behalten sowie Symptome und Medikamente zu überwachen. Außerdem können Nutzer über CareKit-Apps Informationen mit Ärzten, Krankenschwestern oder Familienmitgliedern teilen. Apple wird CareKit im April als Open-Source-Framework mit vier ersten Modulen veröffentlichen:

  • Care Card hilft Menschen, ihre individuellen Pflegepläne und Aktionspunkte, wie das Einnehmen von Medikamenten oder das Ausführen von physiotherapeutischen Übungen zu kontrollieren. Diese Aktivitäten können automatisch über die Sensoren in Apple Watch und iPhone nachverfolgt und eingegeben werden.
  • Symptom and Measurement Tracker hilft Anwendern dabei, Symptome und das eigene Befinden aufzuzeichnen, darunter beispielsweise die Überwachung der Temperatur bei möglichen Infektionen oder die Erfassung von Schmerzen oder Müdigkeit. Fortschrittsberichte könnten einfache Befragungen, Fotos von Wunden oder Aktivitäten bei Verwendung des Geschwindigkeitssensors und des Gyroskops des iPhone beinhalten.
  • Insight Dashboard bildet Symptome in Bezug auf Aktionspunkte in Care Card ab, um zu zeigen, wie Behandlungen ansprechen.
  • Connect hilft den Menschen dabei, Informationen mit Ärzten, Pflegeteams und Familienmitgliedern zu teilen und mit ihnen über Gesundheit und Zustandsänderungen zu kommunizieren.

Apple-Chef: Wir haben die Verantwortung, die Daten unserer Nutzer zu schützen

Eigentlich war für den heutigen Dienstag ein Treffen zwischen Vertretern von Apple und dem FBI vor dem District Court im kalifornischen Riverside angesetzt. Am Abend zuvor machte Apple-Chef Tim Cook noch einmal Apples Standpunkt im Streit um die Beihilfe zur Entschlüsselung des iPhone eines Amokläufers klar: Es gehe nicht um einen Einzel, sondern um einen Präzedenzfall, der verhindert werden müsse. “Wir sind fest davon überzeugt, dass wir eine Verantwortung haben, die Daten und die Privatsphäre der Nutzer zu schützen”, sagte er auf der Bühne. Und: “Wir müssen als Nation entscheiden, wie viel Gewalt wir der Regierung über unsere Daten und unsere Privatsphäre einräumen wollen.” Der für heute angesetzte Gerichtstermin wurde kurzfristig verschoben – das FBI könnte nach eigenen Angaben mit Hilfe von Dritten einen Weg gefunden haben, um an die auf dem iPhone des Attentäters gespeicherten zu gelangen.

Apple-Keynote in ganzer Länge noch einmal ansehen

Wer sich die gesamte Apple-Keynote noch einmal ansehen möchte, kann dies jetzt im Video auf der Apple-Website tun.

Alle Markenzeichen und eingetragenen Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Eigner.

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